Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Ob Rad, Kette oder Schraube - Hauptsache es fährt

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Mojohand
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Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von Mojohand »

Hier wird ein neues Antriebskonzept fürs Gelände vorgestellt.
Der Antrieb kommt ohne Differentiale aus, trotzdem werden Drehzahlunterschiede der Räder ausgeglichen, die Räder werden zwangsweise mit unterschiedlichen Drehzahlen angetrieben und es wirkt wie mit einer Differentialsperre.
Zuerst war ich auch etwas ungläubig als ich in einem Zeitungsartikel davon gelesen habe, der Bericht war technisch nicht sehr fundiert, als ich dann auf der Homepage der Herstellerfirma nachgeselen habe, bin ich dahintergekommen, wie´s funktioniert.
Grüße Bernd
https://www.line-traction.de/
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Stef@n
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Re: Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von Stef@n »

Danke, Bernd, endlich mal eine Regelungstechnik, die einen vorwärts bringt! 8)
Solange mein Steuergerät noch funktioniert, ziehe ich trotzdem lieber an den Hebeln, danach fahre ich hoffentlich nimmer ins Gelände :mrgreen:
Um damit zu arbeiten sicher top!
Grüße

Stefan
Mojohand
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Re: Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von Mojohand »

Hallo Stefan,
für uns ist das eher nichts, bei uns heißt es Sperren rein und durch oder rauf oder runter, Hauptsache es geht weiter.
Bei einem Mäher ist es schon was Anderes, da kommt es drauf an, sauber manövrieren zu können und die Grasnarbe zu schonen.
Wobei beim Haflinger habe ich die Erfahrung gemacht, wenn nur die hintere Sperre drin ist, kann man trotzdem noch gut lenken, doch für die Grasnarbe ist es eher suboptimal.
Wie ist es eigentlich mit E-Antrieb mit Radnabenmotoren ? das müsste doch auch einfach zu regeln sein ?

Grüße Bernd
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Stef@n
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Re: Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von Stef@n »

Ich könnte mir vorstellen, dass da das Gewicht ein Thema ist. Je größer die ungefederte Masse, desto unkomfortabler wirds. Regelungstechnisch dürfte das im gleichen Umfang sein, Lenkwinkel, Raddrehzahl, fertig...
Am o.g. System gefällt mir, dass es offensichtlich nicht arg viel größer als die oft eh schon vorhandene Planetennabe ist.
Grüße

Stefan
Mojohand
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Re: Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von Mojohand »

Beim Mäher sind die ungefederten Massen eher kein Problem und Bodenfreiheit braucht er auch nicht so viel, Wiesen sind eher sanfter Modelliert und tiefe Spurrillen gibts da auch nicht so.
Beim reinen Geländefahrzeug ist das schon anders und auch Wasserdurchfahrten sind ein Thema.
Grüße Bernd
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exilfranke
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Re: Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von exilfranke »

Bei den Radnabenmotoren hast Du 3 grosse Nüsse zu knacken, soweit icb das bisher mitbekommen habe:

. Gewicht zu hoch
. mangelndes Drehmoment im gegebenen Bauraum
2. unabhängige Bremse vorgeschrieben ( und auch sinnvoll)
Mojohand
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Re: Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von Mojohand »

Vielleicht keine reinen Radnabenmotoren, aber pro Achse ein Motor, der da sitzt wo normalerweise das Differntial ist.
Oder zwei Motoren pro Achse, auch da verbaut wo´s Differential hingehört, die jeweils eine Halbachse mit Vorgelege antreiben. Dadurch sitzen sie auch höher und können kleiner sein, weil das Drehmoment in den Achsen verdoppelt wird.

Grüße Bernd
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exilfranke
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Re: Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von exilfranke »

So in etwa hab ich auch gedacht, wärs cool. Ausgleichsrädle rausnehmen, jeden Radantrieb via Tellerrad, Antriebswelle antreiben. Geht bei der Sausteign aus Richtung Hauptwelle, beim 712 gäb es einen seltsamen 4x6; wie kommt man an die Räder "zwischen" den Diffs heran? ---> Man bräuchte dann neue Diffkästen. Ganz schön teuer das ganze. Und dazu dann die Softwareentwicklung bei den Umrichtern, also die Antriebsregelung. Leider ausserhalb meiner finanziellen Möglichkeiten. Besitzt hier jemand ein Chemieunternehmen und hat so ein bis 2 Milliarden Spielgeld übrig? Ärgern Sie sich auch dass Jim R. auf dem Golfplatz mit "seinem Auto" einen auf dicke Hose macht?
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Lorenz
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Re: Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von Lorenz »

Fürs langsame und schonende Fahren beim Mähen über Almwiesen ist das neue Aebi System super. Fürs schnelle Fahren über Pisten etc. könnte ich mir vorstellen, dass der mit dem Regeln gar nicht mehr nachkommt und auch die hydraulischen Regelkreise zu heiß werden. Vielleicht kann man die Regelung auch ausschalten. Wieviele Jahre das problemlos funktioniert ist auch eine Frage.

Elektrische Radnabemotoren brauchen gerade beim Arbeiten an steilen Hängen sehr viel Energie. Also große , teure und schwere Akkus - will man nicht. Auch das Schnelladen auf der Alm wird schwierig. Dieselantrieb und 999 Liter HVO Diesel auf dem Hof und fertig.
Uli_L
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Re: Neues Antriebskonzept fürs Gelände

Beitrag von Uli_L »

Aber dass es nun viel einfacher aufgebaut ist, kann ich auf den ersten (und auch auf den zweiten) Blick nicht so recht erkennen. Hier gibt's schonmal 4 Planeten(überlagerungs)getriebe, dann Hydraulik für die Überlagerung...
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