Seit 02.04.2026 bin ich alleine unterwegs, wieder einmal in den Süden Albaniens und, weil es auch mal auf meiner Agenda stand, die Insel Corfu, ist ja nicht weit weg und lässt sich von Igoumenitsa in Griechenland aus problemlos mit der Fähre erreichen. Wobei mir die Zeitrechnung einen Streich gespielt hat, denn das Wochenende um 11.04/12.04. ist das orthodoxe Osterfest, dementsprechende Menschenmassen haben die Stadt Corfu bevölkert. Nach der Stille in den albanischen Alpen das andere extrem.
Aber der Reihe nach, mit der Fähre am 04.04. ab Venedig, an Igoumenitsa.
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irgendwann ist auch für einen Pinzgauer Schluss
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bei uns undenkbar, der Fisch schwamm 15min vorher noch seine Runden
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Schlafplatz mit Blick auf die Burg von Berat, Unesco Weltkulturerbe
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In den albanischen Alpen Richtung Corovode
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witzige Story dazu:
.. auf dieser Strecke hat mich ein älterer Herr zu Fuß angehalten und meinte irgendwie auf albanisch, es geht da nicht weiter mit dem Auto wegen Unwetterschäden. Ich hab dann entschieden, es zu versuchen, da ich sonst einen größeren Umweg gehabt hätte. Ich hab ihm angeboten, ihn mitzunehmen, wir kommen ja eventuell doch irgendwann lt Karte an seinem Haus vorbei. Außerdem war ich doch froh, einen aus der Gegend im Auto zu haben. Gesagt, getan, all seinen Bedenken zum Trotz hab ihn dann direkt bei seiner Hütte abgesetzt. Zwischendrin hat er mal einen kräftigen Schluck Raki genommen und mir auch was angeboten. Pinzgauer halt.
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Updates folgen, bin ja noch 2 Wochen unterwegs
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Sontagsfahrer hat geschrieben: 12. Apr 2026, 17:06
Hallo,
wo hast du die tollen Fensterverdunkelungen her???
Schöne & faltenfreie Fahrt noch.
Liebe Grüße
Thorsten
Made by meiner Frau, zumindest die Näharbeiten ! - hab links und rechts 2 Alustangen mit knapp 2m mit je 3 3D Druck Teilen montiert, dazwischen hängend die Vorhänge. Passt gut zum Erscheinungsbild und schützt vor allzu neugierigen Blicken
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Made by meiner Frau, zumindest die Näharbeiten ! - hab links und rechts 2 Alustangen mit knapp 2m mit je 3 3D Druck Teilen montiert, dazwischen hängend die Vorhänge. Passt gut zum Erscheinungsbild und schützt vor allzu neugierigen Blicken
Finde ich auch, das ist eine sehr, sehr gute Arbeit!
Das ist eine Nachahmung wert, mal sehen ob ich mir auch so etwas nachbaue.
Ein kleiner Verbesserungsvorschlag:
Unten an den Vorhängen ein Klettverschluß anbringen. Dann bleiben die Vorhänge dicht an den Fenster.
Schöne Grüße aus Schleswig-Holstein
Thorsten
Mein Motto:
Geht nicht gibt es nicht, es läut alles will ich nicht hinaus
oder
Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg
.. wie versprochen ein kurzes Update in die Heimat ! - zwischenzeitlich war ich ein paar Tage in Corfu, für eine Woche ist jetzt meine Frau mit dabei. Das schöne an dieser Jahreszeit ist, es ist absolute Vorsaison, niemand hat einen Stress und es sind auch in den Hotspots sehr wenige Touristen.
Muss auf Holz klopfen, in Corfu hatte ich auch meine erste Panne, eine Manschette des Schaltgestänges hat sich verabschiedet und ich konnte nicht mehr schalten. Gottseidank nicht auf der Straße, sondern beim Einparken im Hafengelände eines kleinen Dorfes an der Westküste. Danke für die prompten Tipps hier im Forum, es hat sich aber auch gezeigt, es gibt überall extrem hilfsbereite Zeitgenossen, ein paar Fischer, die vor Ort waren, haben mir sofort Hilfe angeboten und auch Telefonnummern gegeben, wo ich mich melden könnte.
Nach 3 recht erholsamen und fast fahrfreien Tagen sind wir wieder nach Igoumenitsa retour und erneut in Richtung Albanien unterwegs.
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...Gemütlichkeit ist Trumpf
... die Westküste Corfus ist schon recht ursprünglich
... hält und sollte bis zu Hause reichen
na ja, wenn´s was hot, brauchst an Draht
Hafeneinfahrt Corfu, die alte Festung
Fähre von Igoumenitsa nach Corfu
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Nach einer ruhigen Übernachtung direkt am Meer noch in Griechenland sind wir wieder in Albanien. Syri Kalter hatten wir 2012 bei unserem ersten Besuch in Albanien schon mal besucht, da haben wir genau bei der Tafel im ersten Bild im Dachzelt unser Nachtquartier aufgeschlagen. Daran ist jetzt nicht mehr zu denken, großer Parkplatz 2km entfernt, Eintritt und Fahrverbot zeigen, dass der Massentourismus schön langsam auch in Albanien ankommt. Ich glaube, ich habe mehr Mietautos mit Pauschal Touristen als Einheimische mit einem Fahrzeug gesehen.
To Much, wir haben uns wieder in die Berge vertschüsst, wo die Straße und somit auch das geeignete Fahrzeug entscheidet, wer dort hin kommt. Und dort ist schon noch richtig ruhig
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... noch immer beeindruckend schön
... kristallklares Wasser
... eine kleine Wanderung gehört dazu
... Schlafplatz irgendwo im Nirgendwo
... besser nicht ausprobieren
... Natur pur
... wieder einer der geschätzt 750.000 Bunker
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... sodala, letztes Foto Update, heute mit der Fähre in Venedig wieder angekommen.
Die letzten Tage habe ich am Meer verbracht, zuerst in Albanien, dann in Griechenland. Mit der Fähre ging es dann in 25 Stunden von Igoumenitsa in Griechenland retour nach Venedig.
In Erinnerung bleiben etwas mehr als 3 Wochen Natur, Offroad, Chillen und den Frühling des Südens zu genießen !
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... Faaker See, letzter Halt vor zu Hause
... Morgendämmerung bei Ankunft in Venedig
... Morgendämmerung bei Abfahrt in Igoumenitsa
... Schlafplatz am Hafen Igoumenitsa
... mitten im Naturschutzgebiet ein Traumplatz
... Brotzeit am Bade- / Schlafplatz
... die Strasse gehört einem nicht alleine
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... was ich noch sagen wollte:
JA, es ist möglich, mit einem Fahrzeug, das 50+ ist, einige Wochen zu verreisen. Auch, wenn mich viele im Bekanntenkreis dafür für verrückt erklären. Ich mache das schon knapp 20 Jahre, vorher mit einem Landrover Serie 3 / Baujahr 1976, jetzt halt mit dem Pinzgauer / Baujahr 1975, mehrere Wochen am Stück, mal alleine, mal in der Gruppe
Zu den meist gestellten Fragen
ERSATZTEILE & TECHNIK
Der Pinzgauer ist ein grundsolides Fahrzeug, der kann das. Er sollte halt keinen Wartungsstau haben, was man im Vorfeld warten kann, sollte auch gewartet sein, wenn es los geht. Wenn ich mir manche Ersatzteilliste ansehe, die empfohlen wird, dann kann ich auch gleich einen Anhänger mitnehmen. Alle meine Ersatzteile und das Werkzeug haben in der seitlichen Werkzeugbox Platz. Das Auto besteht aus mehreren tausend Teilen, die kann ich sowieso nicht alle mithaben. Reparatursätze für Kupplungs- und Bremszylinder, Bremsschlauch, Reparatursatz Benzinpumpe, ein paar Glühlampen, Keilriemen, je 1lt Motor- und Getriebeöl mehr hab ich nicht mit. Wichtiger meiner Erfahrung nach sind ein Konvolut an Schrauben, Draht, Kabeln, Klemmen, Flachverbinder, Kabelbinder, Tape etc. Dazu Gabelschlüssel, Zange, Nussen Satz, Schraubenzieher, Hammer, Lüfterrad Halter, Crimpzange, Multimeter. Hat es was anderes, dann muss man halt schauen, wie man zu den Teilen kommt, die gebraucht werden.
SICHERHEIT
"Zu Tode gefürchtet, ist letztendlich auch gestorben!" - diesen Satz hat mir mein Vater mitgegeben. Ich konnte weder den Landrover noch kann ich den Planen Pinzgauer irgendwie zusperren. Hat vielleicht auch den Vorteil, dass jemand mit schlechten Absichten gleich reinschauen kann, bevor er was kaputt macht. Da ist nichts drinnen, was ich nicht ersetzen kann. Ich habe hinterm Fahrersitz einen stabilen Safe verbaut, da kommen die wertvollen Dinge wie Geld, Reisepass, Notebook und Papiere rein, dazu eine Absperrstange am Lenkrad. Im Fahrzeug ist an praktischer Stelle ein aktiver GPS Tracker, der die Position über eine integrierte eSIM permanent verschickt, im Anlassfall kann ich damit auch eine Alarm SMS mit exakter Position an vorher informierte Familie und Freunde schicken. Die können, wenn ich alleine unterwegs bin, auch jederzeit schauen, wo ich mich befinde. Lieber mal kleines Geld für einen überwachten Parkplatz ausgeben, wenn viel los ist, nahe beim Parkwächter parken und gleich bei Ankunft ein adäquates Trinkgeld zustecken.
SCHLAFEN OUTDOOR
JA, das funktioniert in Ländern wie Albanien, Rumänien oder Griechenland noch recht problemlos. Ich verwende keine dieser so schlauen Stellplatz Apps wie Park4You und Konsorten, sondern verlasse mich auf Gefühl und Erfahrung. Das Problem ist ja an diesen Apps, die User folgen diesen Plätzen in Scharen, nehmen sich dann gerne eigenmächtig aufgrund der App das Recht raus, hier darf ich und vergessen halt, das der Platz vielleicht ja doch irgendwem gehört. In diesen über 3 Wochen habe ich 5x im Hotel und 1x am Campingplatz geschlafen, eher um mal wieder zu duschen. Ansonsten schlief ich nur an schönen Plätzen in der freien Natur. Im Zweifelsfall fragen, durchs Reden kommen die Leute zusammen.
OFFROAD FAHREN
JA, auch das geht noch in Ländern wie Albanien, Rumänien oder Griechenland. Viele Pisten zu Bergdörfern in Albanien gehen als Offroad Strecke durch. Vorteil bei Fahrzeugen wie Landrover oder Pinzgauer, gibt es eine Piste, dann kann man zumindest von den Abmessungen des Fahrzeuges und der Geländegängigkeit her schon viel erreichen. In der Gruppe kann man sich mehr trauen, ist man alleine, dann sollte man schon immer im Hinterkopf haben, da zieht dich kein Kollege raus oder, im blöderen Fall, da findet dich dann keiner mehr. Und, bewirtschaftete Flächen sind einfach ein absolutes NoGo. Musste ich auch heuer wieder beobachten, wie ein Oberspezialist mit einem aufgedonnerten Wrangler und DACH Raum Kennzeichen über einen Acker fegte.
Alois
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Sehr gutes Résumé mit super Aufzählung was notwenig (Ersatzteile) ist. Viele der Forumsnutzer machen Fernreisen, aber (vielleicht habe ich es übersehen) ich vermisse Tips zu Notreparaturen, wie zum Beispiel:
- durchschlagende Verteilerkappen mit Nagellack reparieren.
- Keilriemen durch Nylonstrümpfe ersetzen, etc.
Ich denke da wären zuzkünftige Offroader vielleicht dankbar.
... oder Eiklar ins Kühlwasser, wenn es wo rausspritzt.
Ich für meinen Teil:
ich hab eher einen Keilriemen als eine Nylonstrumpfhose in meiner Ersatzteilkiste. Wie ich auch weiter oben geschrieben habe, das Um- und Auf für mich bei längeren Touren ist, dass das Fahrzeug korrekt gewartet ist. Wenn der angesprochene Keilriemen oder die Verteilerkappe schon ewig drinnen ist, dann überleg ich zu Hause, ob ich es nicht doch gleich tausche oder halt was mitnehme. Ich persönlich halte aus meiner Erfahrung heraus wenig von solchen Aktionen, da geht wohl eher mehr kaputt als man gut macht. Im Anlassfall schauen, kann man sinnvoll mit Bordmitteln was richten, Stichwort Draht, Kabelbinder, Kaltmetall, whatever. Jemanden, der das Fahrzeug mit einem Trecker, LKW oder sonst was abschleppt, gibt es zumindest in den meisten Breitengraden irgendwann überall, eine Werkstätte oder einen Dorfschmid auch. Und je ferner die Ziele sind, desto kreativer sind die Mechaniker.
Aber, das muss jeder halten wie er es selbst für richtig hält
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